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Sechs Fragen an Ihre Bundestagskandidatinnen und -kandidaten

News | Mo, 07/24/2017 - 11:40

Sechs Fragen an Ihre Bundestagskandidatinnen und -kandidaten

Was denken Ihre Bundestagskandidaten und -kandidatinnen über die Forderungen unseres Aufrufs „Für eine Politik der Vernunft“? Wie wollen die Politikerinnen und Politiker im Fall eines Einzugs in das Parlament den Frieden im In- und Ausland fördern? Und was sind ihre Pläne bei Rüstungsexporten und der Auf- oder Abrüstung der Bundeswehr?

Stellen Sie Ihren örtlichen Kandidaten und Kandidatinnen genau diese Fragen! Sechs Beispielfragen haben wir unten für Sie zusammengestellt.

Sie finden Ihre Kandidatinnen und Kandidaten hier: www.abgeordnetenwatch.de
Geben Sie auf der Startseite Ihre Postleitzahl ein und die Seite findet Ihre Kandidaten und Kandidatinnen.
Wenn Sie auf die nun angezeigten Profile klicken, können Sie über die Funktion „Frage stellen“ mit den Politikerinnen und Politikern in Kontakt treten.

Diese Fragen könnten Sie stellen:

1.)  Die Zahl der Konflikte nimmt weltweit zu. Welche Rolle spielen Instrumente der zivilen Friedensförderung wie der Zivile Friedensdienst bei Ihren außenpolitischen Überlegungen?

2.)  Laut vielen Statistiken steigt die Hasskriminalität auf Andersdenkende und die Gewalttätigkeit in Deutschland an. Welche Rolle sollten innenpolitisch in Ihren Augen Präventionsprogramme, etwa gegen Rechtsextremismus oder Islamismus, in der nächsten Legislaturperiode spielen?

3.)  Die Vereinten Nationen haben 2015 die Agenda für nachhaltige Entwicklung (Agenda 2030) beschlossen. Erstmals wurde dabei auch Frieden als Ziel aufgenommen. Wie kann Deutschland von 2017 bis 2021 zu einer ambitionierten Umsetzung der Agenda in und außerhalb von Deutschland beitragen?

4.)  Die meisten Parteien fordern vor Bundestagswahlen eine Minimierung der Rüstungsexporte in Drittstaaten, Krisengebiete und Unrechtsregime. In der letzten Legislaturperiode wurde aber ein neuer Export-Rekord erreicht. Wie ist Ihre Position zu diesem Thema?

5.)  Deutschland investiert zurzeit 1,2 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts in Rüstungsausgaben. Laut NATO-Quote sollen diese Ausgaben sogar 2,0 Prozent ausmachen. Für Entwicklungsfinanzierung soll hingehen nur 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens zur Verfügung stehen. Wie stehen Sie zu diesem Verhältnis und der Frage nach einer Aufrüstung der Bundeswehr und NATO?

6.)  Derzeit gibt es 65,5 Millionen Flüchtlinge weltweit. Die wenigsten von ihnen wollen nach Europa. Wie sieht Ihre Flüchtlingspolitik der Zukunft aus und welche Verantwortung tragen wir Deutschen in Bezug auf Fluchtursachen?